Alijah: Hier töten sie keine Juden

Alijah: „Hier töten sie keine Juden“

Ein herrlicher Sommertag im Juli. Mehrere gecharterte El Al Flugzeuge landen am Ben Gurion International Airport. Sie kommen aus drei Kontinenten. An Bord: 300 Immigranten aus Argentinien, Brasilien, Frankreich und Russland. Und sie werden bereits mit großer Freude erwartet.

Israel lebt!

Die Begrüßung ist herzlich. Fahnen werden geschwungen, jüdische Lieder gesungen. Junge Israelis sind zur Begrüßung gekommen, ältere Immigranten und offizielle Würdenträger. „Am Israel chai!“ ist immer wieder zu hören – das Volk Israel lebt. Die Neuankömmlinge sind sichtlich berührt, einige brechen in Tränen aus. Dabei ist die Begrüßungszeremonie nicht nur für die Einwanderer ermutigend, sondern auch für Israel selbst. Sie findet einen Tag nach Tischa B'Av statt, das Datum, das in der jüdischen Geschichte viele Katastrophen markiert, darunter die Zerstörung des ersten und des zweiten Tempels.

Israel als sicherer Hafen

„Die 300 Immigranten aus der ganzen Welt am Tag nach Tischa B'Av sind eine Garantie, dass es kein Zurück in die Vergangenheit geben wird“, betont Natan Scharansky, der scheidende Vorsitzende der Jewish Agency for Israel. „Hier töten sie keine Juden“, beschreibt  Israel Meir Lau, der frühere aschkenasische Oberrabiner Israels, später seinen ersten Gedanken, als er 1946 als Holocaustüberlebender in einem Fischerboot an Israels Mittelmeerstrand landete.

Vertrauen

Es gibt eine besondere Beziehung zwischen Israel und den Neueinwanderern. Das zeigt die Geschichte von Luciano und Karen. Sie haben mit ihren drei Töchtern Brasilien verlassen, um in Israel neu anzufangen – ohne das Land zuvor ein einziges Mal besucht zu haben! Ihr fröhlicher Optimismus ist erfrischend. Als ICEJ-Vizepräsident Barry Denison mit der Familie ein paar Worte auf Portugiesisch wechselt, freuen sich die Kinder.

Die richtige Entscheidung

Auch die 16-jährige Lena Chekroun, die als 12-Jährige mit ihrer Familie aus Frankreich nach Israel einwanderte, ist zur Begrüßungsfeier gekommen. „Es war die richtige Wahl“, bestätigt sie die Entscheidung ihrer Eltern, Alijah (jüdische Einwanderung nach Israel) zu machen.

Wer sich als Christ entscheidet, die Alijah zu unterstützen, trifft ebenfalls die richtige Wahl. Es gibt noch viele jüdische Menschen, die auf eine Möglichkeit warten, nach Israel zu kommen – helfen Sie mit, damit auch sie am Ben Gurion International Airport begrüßt werden können.

Sie können die Alijaharbeit der ICEJ dauerhaft mit einer Projektpatenschaft unterstützen. Hier finden Sie alle Informationen dazu. Herzlichen Dank für alle Hilfe.


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